Mallorca Klima
admin 25. Februar 2010
DIE WICHTIGE ROLLE DES MILDEN KLIMAS
Im Sommer befinden sich viele Pflanzen in einer Vegetationspause, wie sie die Pflanzen in Deutschland im Winter einlegen, um Kälte und Schnee überleben zu können. Auf Mallorca müssen sie im Sommer eine oft regenlose Trockenperiode überstehen. Dann tragen zwar die vielen immergrünen Bäume und Sträucher noch ihre Blätter, aber die meisten Gräser und Krauter sind gelb und vertrocknet. Erst im Herbst, wenn es wieder regnet, sprießen sie erneut. Dann beginnt es zu grünen und zu blühen ähnlich einem zweiten Frühling. Wie an den Kameldornbüschen der Wüste kleben während der Trockenzeit an vielen vertrockneten Stauden Schnecken. Sie erwachen ebenfalls zu neuem Leben, sobald wieder Regen fällt. Diese Beobachtungen könnnen Sie am besten von einer Finca oder einem Ferienhaus besichtigen.
Auf Mallorca sind die verschiedenen Jahreszeiten durchaus spürbar, aber es gibt keinen eiskalten Winter mit Schnee, Frost und Straßenglätte. In den meisten Jahren sieht man Schnee nur dann und wann auf den Spitzen der hohen Berge, und selbst dort ist er meist bis zum Mittag wieder getaut. Dass im Flachland Schnee liegenbleibt, kommt nur alle Jubeljahre einmal vor, an der Küste so gut wie nie. Die von den Arabern eingeführten Dattelpalmen können – ebenso wie die wildwachsenden Zwergpalmen und Kakteen -Schnee durchaus vertragen. Kein Wunder also, dass Mallorca selbst im Winter grün wirkt, auch wenn Mandelbäume, Platanen, Pappeln und die meisten Obstbäume ihr Blätterkleid zeitweise abwerfen ganz wie in Mitteleuropa.
Die meisten auf Mallorca zu findenden Pflanzen und Früchte sind an bestimmte Landschaftsformen und Klimazonen gebunden. In der Ebene und an den Küsten gedeihen andere Arten als im Gebirge.
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