Das Bauerndorf Son Servera im Landesinneren scheint wenig mehr zu sein als ein kleiner Fleck an der Schnellstraße zur Küste. Aber es ist durchaus einen kurzen Stopp wert. Die Siedlung ist prähistorisch (überall in der Landschaft sind megalithische Steinmonumente verstreut), seit dem 13. Jh. ein Bauerndorf und mit einer grandiosen Umgebung aus Wäldern, Wiesen und Mandel- und Feigenhainen gesegnet. Die Gegend ist toll zum Radfahren, und viele beliebte Routen folgen den Landstraßen, die von der Stadt ausgehen.
In Son Servera selbst lohnt es sich, einen Blick in die unvollendete Iglesia Nueva (neue Kirche) zu werfen. Sie wurde 1905 begonnen, blieb aber halb fertig, weil 25 Jahre später das Geld ausging. Heute gibt es ab und zu Konzerte in der neugotischen Muschel, die mal Chor und Hauptschiff der Kirche werden sollte. Auch sehr sehenswert ist das Aquädukt Pont d´en Calet an der Straße nach Manacor am Ortseingang.
Freitag ist Wochenmarkt und jeden zweiten Sonntag im Monat wird auf der Placa de Sant Joan ein Flohmarkt veranstaltet. Wichtige Festlichkeiten sind z.B. Sant Antoni (17. Jan) und die Karwoche vor Ostern; am Karfreitag wird aufwändig die Abnahme Jesu vom Kreuz inszeniert.
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